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Meer. Natur. Inspiration.

© Portraitfoto: Dagmar Morath | Buchcover: Rowohlt Verlag (Torsten Rohde – bereitgestellt)

Renate Bergmann »Aber bitte mit Sahne!« – Die Online-Omi brüht auf

· 19:30 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Wenn Renate Bergmann aufbrüht, bleibt kein Auge trocken: Freuen Sie sich auf eine herrlich schräge Lesung mit Deutschlands bekanntester Online-Omi und ihrem Schöpfer Torsten Rohde.

Renate Bergmann »Aber bitte mit Sahne!« – Die Online-Omi brüht auf
Autorenlesung mit Torsten Rohde
15. Mai 2027 | 19:30 Uhr

Haus des Gastes in Graal‑Müritz

Bei Renate Bergmann wird nicht lang geschnackt, sondern angepackt. Der alte Dorfkrug in Spreeweide hat zu wenig Gäste. Die ehemalige Bräuteschule wurde liebevoll der »Kuppelkrug« genannt. Was waren das für Zeiten, vor der Ossiporose, als sie und Ilse im Tanzkurs eine flotte Sohle aufs Parkett legten. Da muss man doch was tun! Was wäre, wenn das zu kleine Café der Tochter des Bürgermeisters Brummer dort einzieht? Dann könnten alle in Spreeweide hübsch konditorn gehen, sogar mit Platz für Rollator und Co. Die Online-Omi geht es an: mit den Waffeln einer Frau und handgebrühtem Bohnenkaffee.

Renate Bergmann

»Deutschlands bekannteste Twitter-Omi« (Bild) hat Zucker und »Ossiporose«, schläft unter einer Heizdecke und hat »den Krieg nicht überlebt, um jetzt Kunstfleisch aus Soja zu essen«: Renate Bergmann, 82, aus Berlin, ist eine Fiktion, hinter der der Autor Torsten Rohde steckt. Das erste Buch »Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker« erschien 2014. Dem Bestseller folgten mittlerweile über zwanzig weitere, nicht minder erfolgreiche Bücher. Täglich verfolgen auf Instagram, Bluesky und Facebook mehr als 100.000 Fans die Abenteuer von Renate Bergmann, Zehntausende besuchten bereits die Lesungen.

Torsten Rohde

Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Auf Familienfeiern entstand die Idee, aufgeschnappte Lebensweisheiten alter Damen auf einem Social-Media-Account zu posten. Daraus entstand 2014 ein erstes Buch, dem mittlerweile weit über zwanzig weitere folgten. »Vom Buchhalter zum Buchschreiber« – sein Account @RenateBergmann entwickelte sich zum Internet-Phänomen, seine Bücher unter diesem Namen standen mehrere Monate auf den Bestsellerlisten. Torsten Rohde lebt in Berlin.

Eintrittspreis für Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz & Gästekarteninhaber: 16,– € pro Person

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten.

Karten sind im Vorverkauf im Haus des Gastes Graal‑Müritz (Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz) oder im Infopunkt an der Seebrücke sowie an der Abendkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Onlineticketshop: https://www.eventim-light.com/de/a/60f2af98fd5c7b2524ae5155/e/6a9d6d62de97322707c0a901

Verkauf im eventim-light Ticketshop | Eintrittspreis: 17,55 € pro Person (inkl. Ticketgebühr)

Verkauf auf eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen: 19,15 € pro Person (inkl. Ticket- & Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | Tel.: 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Portraitfoto: Dagmar Morath | Buchcover: Rowohlt Verlag (Torsten Rohde – bereitgestellt)

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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