Zum Inhalt springen

Meer. Natur. Inspiration.

© Lisa-Marie Mazzucco

»Old meets New World« – Horszowski Trio

· 19:00 Uhr
Villa Papendorf

Horszowski Trio, Klaviertrio

»Old meets New World«

mit Werken von Brahms, Bernstein, Ravel

Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 2 in C-Dur, op. 87

Leonard Bernstein: Klaviertrio

Maurice Ravel: Klaviertrio in a-Moll

Horszowski Trio

Jesse Mills, Violine, Ole Akahoshi, Violoncello, Rieko Aizawa, Klavier

Mit ihren »geschmeidigen, überzeugenden« (The New York Times), »ausdrucksstarken und fesselnden« (The Boston Globe) Darbietungen und der Beschreibung als »die fesselndste ameri-kanische Gruppe, die je aufgetaucht ist« (The New Yorker) hat sich das Horszowski Trio schnell zu einer festen Größe in der internationalen Kammermusikszene entwickelt. Seit ihrem Debüt 2011 in New York City tourten sie ausgiebig durch Nordamerika, Europa, Fernost und Indien, spielten ein breites Repertoire an traditionellen Klaviertrio-Werken und präsentierten dem Publikum neue, von ihnen in Auftrag gegebene und uraufgeführte Musik. Sie traten neben den bedeutenden Sälen Nordamerikas auch in Europa und in Japan auf.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


Urlaubsmagazin bestellen Magazin online blättern