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Meer. Natur. Inspiration.

© Kristin Schnell

Neujahrskonzert: Andreas Pasternack – Swing-Trio

· 17:00 Uhr
Kunstmuseum Ahrenshoop

Mit Musik ins neue Jahr starten.

Der Saxophonist, Sänger und Moderator Andreas Pasternack hat sich seit Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde erspielt, die mittlerweile auch über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinausreicht. Er leitet eine eigene Big-Band, ist Kulturpreisträger der Hansestadt Rostock, gastierte mit verschiedenen Besetzungen in Polen, Japan, Belgien und den USA und moderiert eine wöchentliche Radiosendung auf NDR 1 Radio MV. Mit seiner humorvollen und charmanten Bühnenpräsenz erinnert der begnadete Entertainer an Frank Sinatra.

Begleitet wird der Kultjazzer Andreas Pasternack von zwei weiteren phantastischen Musikern: Gregory Nemerowsky und Christian Ahnsehl.

Gemeinsam begeistern sie das Publikum mit einer ebenso faszinierenden wie abwechslungsreiche Mischung aus den schönsten Jazzstandards aller Zeiten, die Freiraum für Kreativität und Improvisation bieten, eigene Bearbeitungen beliebter Oldies und eigene Songs. Die exzellent und leidenschaftlich gespielte Musik lädt ein zum Mitswingen, Mitschnipsen und Tanzen.

Aufgrund der hohen Nachfrage finden am Neujahrstag 2027 zwei Konzerte statt.

Sichern Sie sich rechtzeitig Karten!

  • Konzert 1 mit Beginn: 17 Uhr, Einlass 16:35 Uhr
  • Konzert 2 mit Beginn: 20 Uhr, Einlass 19:35 Uhr

Die Karten kosten 32 Euro. Sie erhalten sie:

  • direkt im Kunstmuseum Ahrenshoop
  • über den Ticket-Service von reservix.de (zzgl. Vorverkaufsgebühr und zzgl. Servicegebühr)
  • in allen Reservix-Verkaufsstellen in Deutschland (hier zu finden)
  • in den Kurbetrieben der Ostseehalbinsel Fischland/Darß/Zingst

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 1. Januar 2027

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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