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Meer. Natur. Inspiration.

© StrandResort Warnemünde-Markgrafenheide Betriebsgesellschaft mbH

Neujahrsbrunch »blaue boje«

· 10:00 Uhr
Strandrestaurant & Bar »blaue boje«

Verbringt den ersten Tag des Jahres gemeinsam mit euren Liebsten und gönnt euch einen genussvollen, sanften Start ins neue Jahr. Lasst die guten Vorsätze noch ein wenig warten – erst genießen, dann voller Energie durchstarten.

Beginnt den Tag mit einem prickelnden Begrüßungsprosecco und genießt danach, was das Herz begehrt:

  • Frische Brötchen, knuspriges Brot und süße Frühstückslieblinge
  • Warme Eierspeisen, Räucherfisch und eine feine Käseauswahl
  • Bunte Salate und knackiges Gemüse
  • Ab 11:30 Uhr: köstliche Hauptgerichte mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch – immer begleitet von saisonalen Beilagen
  • Zum Finale: Desserts zum Dahinschmelzen & süße Kuchen
  • Getränke wie Filterkaffee, Tee, Wasser & Säfte sind natürlich inklusive.

Erwachsene (ab 15 Jahre) 49,00 EUR pro Person
Kinder von 0-3 Jahre kostenfrei
Kinder von 4-9 Jahre 19,00 EUR pro Person
Kinder von 10-14 Jahre 29,00 EUR pro Person

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 1. Januar 2027

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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