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Meer. Natur. Inspiration.

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IM RETTUNGSBOOT WIRD NICHT GELACHT! – Kabarett mit ROhrSTOCK Oldies

· 20:00 Uhr · BÜHNE 602 - Compagnie de Comédie

NEUES PROGRAMM 2026/ 2027

Das Kabarett ROhrSTOCK e.V. ist mariteam!

Mit dem neuen Programm: »Im Rettungsboot wird nicht gelacht!« kämpfen die Kabarettisten Sandra Werner, Jens Dehmlow und Tom Wrase unter der Führung ihres künstlerischen Kapitäns Michael Ruschke mit den Problemen in diesen stürmischen Zeiten.

»Man hat das Gefühl, von überall kommt Gegenwind und die vielen Strömungen verwirren! Aber ein guter Skipper kreuzt auch gegen die Gischt und norddeutsche Passagiere wissen, was man bei Gegenwind an der Reling niemals machen darf!«, so Kapitän Ruschke vielsagend.

Und: »Vom Wasser aus sieht man die vielen Probleme im Land, wie Arbeitsmarkt – Förderung – Digitalisierung übrigens mit ganz anderen Augen, jedenfalls bleibt dabei keins trocken!«

Für diese satirische Überfahrt benötigen sie weder Reisepass, Sextant oder Schwimmflügel! Eintrittskarte reicht!

PS: Dies ist kein Walprogramm!

Reservierungen: 0381/ 203 60 84Kartenvorverkauf:Mo – Fr von 10:00–12:00 UhrFr von 14:00–18:00 Uhr(Keine Kartenzahlung möglich)
oder Online Tickets: www.mvticket.de/b602shop
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 28. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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