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Meer. Natur. Inspiration.

© Frank Neumann

NEIN ZUM GELD!

· 20:00 Uhr · BÜHNE 602 - Compagnie de Comédie

Komödie von Flavia Coste

Aus dem Französischen von Michael Raab

Mit ANGELA SCHLABINGER, LYDIA WILKE, MARCUS MÖLLER und PEER ROGGENDORF 

Richard lädt zu einem Abendessen ein und verkündet dabei seiner Frau, seiner Mutter und seinem besten Freund, dass er im Lotto gewonnen hat. Allerdings konfrontiert er seine Liebsten auch mit dem Entschluss, diesen Lottosgewinn nicht abholen zu wollen. 

Überrascht stellt er fest, dass seine Heldentat bei seiner Frau Claire, seiner Mutter Rose und Etienne auf größtes Unverständnis stößt. Sie finden die Entscheidung überhaupt nicht witzig. Der Kampf um den Lottoschein beginnt. Koste es, was es wolle! Dabei verschwimmen sehr schnell die Grenzen zwischen Liebe, Freundschaft und Habgier. Wie weit werden die drei gehen?

Diese rabenschwarze Komödie feiert die Macht des Geldes als »stärkste aller Drogen« und zeigt, wie schnell Ideale zerbrechen, wenn Reichtum ins Spiel kommt. 

Reservierungen: 0381/ 203 60 84

Kartenvorverkauf in der BÜHNE 602

Warnowufer 55, 18057 Rostock

Mo – Fr von 10:00–12:00 Uhr

Fr von 14:00–18:00 Uhr

(Keine Kartenzahlung möglich)

oder Online Ticket: www.mvticket.de/b602shop

Die Theaterkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 30. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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