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Meer. Natur. Inspiration.

© Pierre Koseck

Naturentdeckungen am Saaler Biotop

· 16:30 Uhr
Waldparkplatz bei Tempel

Das Biotop von Saal ist wahrhaft 1. Wahl! Im Saaler Wald, direkt bei Tempel, befindet sich ein beeindruckendes Biotop, angelegt von Förster Martin Lawrenz.

Naturführer Pierre nimmt Sie mit zu einer Führung zu einem besonderen Biotop mitten im Wald. Dort zeigen sich in einem pilzreichen Buchenmischwald Naturstätten wie ein Hoch- und Niedermoorbiotop, eine Trocken-Heide mit Südhang, an der seltene Insekten nisten. Am Rande der Wasserflächen mit Seerosen leben vielen Fröschen und Libellen. Eine wunderschöne Stätte für Naherholung und um Entspannung zu erfahren. Das Saaler Biotop verdient ein großes Lob!

Termine: Ab 26. Mai bis Oktober jeden Dienstag
Beginn: 16:30 Uhr
Dauer: ca. 1–1,5 h
Treffpunkt: Waldrand Parkplatz von Tempel
Kosten: 15,00 € p.P.
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen
Anmeldung mind. 1 Tag vorher erforderlich unter Tel. 0172 9903729 oder E-Mail
Tourenleiter: Pierre Koseck, Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Dienstag, 13. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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