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Meer. Natur. Inspiration.

© Foto von Chris Greenhow auf Unsplash

Natur- und Wildwochen in Graal‑Müritz

8. – 23. Oktober 2027

· 18:00 Uhr · Innerorts | 18181 Ostseeheilbad Graal‑Müritz

Freuen Sie sich auf eine Herbstzeit voller kulinarischer Höhepunkte rund um das Thema »Wild & Wald«, ergänzt durch thematische Veranstaltungen, die unsere einzigartige Natur erlebbar machen.

Natur- und Wildwoche in Graal‑Müritz | 8. – 23. Oktober 2027

Erleben Sie eine herbstliche Woche voller Natur, Genuss und Kultur im Ostseeheilbad Graal‑Müritz. Vom 16. bis 24. Oktober 2026 erwarten Sie spannende Veranstaltungen, kulinarische Highlights und geführte Erlebnisse rund um Wald und Wild.

Genießen Sie regionale Wildgerichte wie Reh, Hirsch oder Wildschwein, begleitet von saisonalen Beilagen wie Pilzen, Maronen und Kürbis. Den Auftakt bildet ein stimmungsvoller Abend im Rhododendronpark mit Musik, Wildgulasch und gegrillten Spezialitäten.

Die Natur- und Wildwoche verbindet:

  • Natur erleben: Wanderungen durch Rostocker Heide, Moorlandschaften und Waldschatzsuchen für Kinder.
  • Kulinarik: Herbstliche Aromen auf dem Teller, vom Wildbraten bis zur Blaubeertorte.
  • Wissen & Kultur: Workshops, Geschichten über heimische Flora und Fauna sowie spannende Programmpunkte für Groß und Klein.

Erleben Sie die Farbenpracht des Herbstes, entdecken Sie die Vielfalt unserer Wälder und genießen Sie unvergessliche Momente an der Ostsee.

Weiterführende Informationen / Programm: Detaillierte Informationen zum Programm werden rechtzeitig bekanntgegeben. Der Ticketverkauf startet im Spätsommer 2027.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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