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Meer. Natur. Inspiration.

© André Pristaff / Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz

Nachts im Park 2027

· 18:00 Uhr
Rhododendronpark

Ein entspanntes Lichtkunstevent im Rhododendronpark.

»Nachts im Park« – ein entspanntes Lichtkunst-Event
Rhododendronpark Graal‑Müritz | 16. bis 18. Sept. 2027 | Einlass jeweils ab 18 Uhr

Erleben Sie lichtvolle Septemberabende für alle Sinne bei uns in Graal‑Müritz – der Rhododendronpark bietet dafür eine perfekte Kulisse.

An drei aufeinanderfolgenden Abenden im September wird der Rhododendronpark im Ostseeheilbad Graal‑Müritz wieder zu einem lichtvollen Ort. Jeweils von 18 bis 23 Uhr können Sie den Alltag für eine Weile hinter sich lassen und bei einem Glas Wein, leckeren Häppchen und sanfter Musik die besondere Atmosphäre – die Poesie des Lichtes – genießen.

Der Rhododendronpark wird so zum Wohlfühlplatz für die Sinne – bietet er doch eine perfekte Kulisse, um die vielen Lichtinstallationen in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Detaillierte Informationen werden rechtzeitig bekanntgegeben. Der Ticketverkauf startet im Sommer 2027.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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