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Meer. Natur. Inspiration.

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Mittwochskino

26. Mai 2027 | Das tiefste Blau

· 19:00 Uhr
Haus des Gastes Graal‑Müritz

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Trailer

In entspannter Atmosphäre präsentieren wir Filmklassiker, Kultfilme und besondere Filmperlen auf großer Leinwand.

Mittwochskino im Haus des Gastes Graal‑Müritz

Mittwoch, 26. Mai 2027 · 19:00 Uhr
Haus des Gastes
Das tiefste Blau
Brasilien / Mexiko / Niederlande 2025 · 86 Minuten · FSK 6 · OT: O Último Azul

In einem sanft dystopischen Brasilien der nahen Zukunft sollen alte Menschen in abgelegene Kolonien umgesiedelt werden, damit sie dem Wirtschaftswachstum nicht im Weg stehen. Die 77-jährige Tereza widersetzt sich der behördlichen Anordnung und bricht zu einer eigenwilligen Reise auf – tief hinein ins Amazonasgebiet, über Nebenflüsse und durch den Dschungel, auf der Suche nach einem letzten Stück Freiheit. Bildgewaltiges, poetisches Roadmovie auf dem Wasser von Gabriel Mascaro, ausgezeichnet mit dem Großen Preis der Jury (Silberner Bär) der Berlinale 2025.

Brasilianischer Film (portugiesische Originalfassung) unter der Regie von Gabriel Mascaro.

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 19. Mai 2027

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    19:00 UhrMittwochskinoIn entspannter Atmosphäre präsentieren wir Filmklassiker, Kultfilme und besondere Filmperlen auf…Haus des Gastes Graal‑Müritz

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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