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Meer. Natur. Inspiration.

© Kunstmuseum Ahrenshoop

Meine Ferien am Meer

· 11:00 Uhr
Kunstmuseum Ahrenshoop

Kunstworkshop für Kinder von 5 bis 13 Jahren: Kreativ gestalten, eigene Kunstwerke schaffen und Ferienerinnerungen aus Ahrenshoop mit nach Hause nehmen.

Was macht einen Urlaub am Meer unvergesslich? Eigene Ideen, Farbe, Fantasie und ein selbst gestaltetes Kunstwerk! Bei »Meine Ferien am Meer« können Kinder von 5 bis 13 Jahren kreativ werden und ihre persönlichen Ferienerlebnisse in Kunst verwandeln.

Unter fachlicher Betreuung gestalten die jungen Künstlerinnen und Künstler ohne feste Vorgaben eigene Werke auf Holz, Leinwand oder Papier. Ob Malerei, Zeichnung oder kreative Collage: Im Mittelpunkt stehen Freude am Ausprobieren und die eigene Fantasie.

Während die Eltern die Ausstellung besuchen oder die Zeit im Künstlerort genießen, entsteht ein individuelles Erinnerungsstück an die Ferien in Ahrenshoop. Zum Abschluss präsentieren die Kinder ihre Kunstwerke ihren Familien.

Der Workshop ist ein kreatives Ferienerlebnis für Kinder und passt wunderbar zum vielfältigen Angebot für Familien mit Kindern in Ahrenshoop. Weitere kreative Aktionen und Veranstaltungen in den Herbstferien bietet der Kinderherbst in Ahrenshoop.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 18. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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