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Meer. Natur. Inspiration.

© Irene Zandel

»Meilensteine« – Minguet Quartett

· 19:30 Uhr
Villa Papendorf

Das Minguet Quartett spielt Streichquartette von Mozart, Zemlinsky und v. Beethoven

Minguet Quartett, Streichquartett

Ulrich Isfort, 1.Violine, Annette Reisinger, 2.Violine Aida-Carmen Soanea, Viola, Matthias Diener, Violoncello

»Meilensteine«

Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-Moll, KV 421

Alexander Zemlinsky: Streichquartett Nr. 3 op. 19

-

Ludwig van Beethoven: Streichquartett cis-Moll, op. 131

Minguet Quartett

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, »denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail« (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen:

Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee mehr denn je verpflichtet. Das Minguet Quartett war 2024 zum siebten Mal Gast bei den Salzburger Festspielen, nachdem es dort bereits 2004 debütierte. Highlights der letzten Saisons waren: Wiener Konzerthaus, Festspielhaus Baden Baden, Schleswig-Holstein Musik Festival, Flagey Brüssel sowie Lissabon, Konzerte im Prinzregententheater München, Gewandhaus zu Leipzig, in der Meistersingerhalle Nürnberg, der Alten Oper Frankfurt, Kölner und Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie Hamburg, Library of Congress und International Gallery Washington DC, Théâtre des Abbesses Paris, Lincoln Center New York, SouthBank Centre London, The University of Hong, Beethovenfest Bonn, Tongyeong International Music Festival Korea sowie zu weiteren Festivals und in große Konzertsäle innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA und last but not least die Villa Papendorf im Oktober 2023.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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