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Meer. Natur. Inspiration.

© JP Fotografie

Markus Krebs – 15 Jahre Markus Krebs

· 20:00 Uhr
MOYA Kulturbühne

15 Jahre Markus Krebs – Das Beste aus 6 Live-Programmen.

Wenn einer weiß, wie man große Hallen mit Kneipenhumor füllt, dann er: Markus Krebs, der Mann hinter dem Bauch, der mit einem Barhocker, einem Mikrofon und einem unerschütterlichen Ruhrpott-Charme vom Stammtisch auf die großen Bühnen der Nation gestiegen ist. Seit 15 Jahren jagt bei ihm ein Gag den nächsten – ehrlich, derb, direkt und mit einer Gagdichte, die ihresgleichen sucht.

In seinem neuen Jubiläumsprogramm serviert der Hocker-Rocker das Beste aus sechs legendären Live-Shows – eine geballte Ladung Humor, gewürzt mit frischen Gags aus dem Kneipenleben, voll aus dem echten Leben gegriffen. Markus Krebs ist Kult, sein »Brennholzverleih« längst zur Marke geworden, seine Pointen millionenfach geteilt, seine Shows landauf, landab ausverkauft.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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