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Meer. Natur. Inspiration.

© Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

Mädels Flohmarkt – Von Familien für Familien

· 10:00 Uhr
Sporthalle Am Mühlenberg

Stöbern, verkaufen und dabei Gutes tun: Beim Mädels-Flohmarkt in der Mühlenberg Sporthalle warten Kleidung, Accessoires und kleine Schätze in gemütlicher Atmosphäre.

Am Samstag, 7. November 2026, lädt der Mädels-Flohmarkt in die Mühlenberg Sporthalle ein. Verkäuferinnen bieten eine bunte Auswahl von Kleidung und Accessoires bis hin zu kleinen Schätzen an. Dazu sorgen Verpflegung, entspannte Musik und eine Hüpfburg für die kleinen Gäste für eine gemütliche Atmosphäre.

Das Besondere: Alle Standgebühren werden an das Frauenschutzhaus gespendet und unterstützen damit Frauen in Not.

Für Verkäuferinnen
Anmeldung bitte spätestens bis 31. Oktober 2026 unter fsh-rd@awo-vorpommern.de. Benötigt werden Name, Vorname, Telefonnummer, gewünschte Standgröße und eine kurze Angabe dazu, was verkauft werden soll. Gewerbliche Anbieter sind ausgeschlossen.

Standgebühr: 5 € / m², Bezahlung vor Ort
Verkaufstische und Preisauszeichnung sind selbst mitzubringen. Aufbau ab 8 Uhr.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 7. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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