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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtwerke Rostock ©Botschafteragentur

Lichtwoche in der Rostocker Innenstadt

· 16:00 Uhr
Universitätsplatz Rostock

Anfang November verwandelt die Lichtwoche der Stadtwerke Rostock die Innenstadt täglich in ein leuchtendes Erlebnis. Familien entdecken den Funkelhof. Besucher unterstützen mit jedem verkauften Getränk regionale Vereine. Den Abschluss bildet ein verkaufsoffener Sonntag.

Vom 4. bis 8. November lädt die Lichtwoche der Stadtwerke Rostock zu besonderen Abendstunden in der Rostocker Innenstadt ein. Täglich von 16 Uhr bis 20 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Innenstadt in einem ganz neuen Licht erleben.
Vom Kröpeliner Tor über die Fußgängerzone bis zum Rathaus und dem Steintor schaffen farbenfrohe Illuminationen, stimmungsvolle Lichtinstallationen und liebevoll gestaltete Erlebnisbereiche eine einzigartige Atmosphäre für Groß und Klein.

Ein besonderes Highlight für Familien ist der Funkelhof im Kleinen Katthagen. Hier erwartet Kinder ein eigener Bereich voller Licht, Kreativität und kleiner Entdeckungen.

Die Lichtwoche verbindet diese besonderen Erlebnisse mit lokalem Engagement: Mit jedem verkauften Getränk werden regionale Vereine gefördert. Zusätzlich können Besucherinnen und Besucher ihren Becherpfand spenden und damit die Aktion aktiv unterstützen. So kommen viele kleine Beiträge direkt regionalen Projekten zugute.

Ein weiterer Höhepunkt erwartet die Gäste am Abschlusstag: Am Sonntag lädt der verkaufsoffene Sonntag zum entspannten Einkaufsbummel in der Rostocker Innenstadt ein. Damit bietet die Lichtwoche zum Finale die perfekte Gelegenheit, Lichtkunst, Stadtleben und Shopping miteinander zu verbinden.

Die Lichtwoche der Stadtwerke Rostock findet vom 4. bis 8. November in der Rostocker Innenstadt statt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Infos zum Programm ab 27.10. auf swrag.de/lichtwoche

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 4. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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