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Meer. Natur. Inspiration.

© Cityagentur Schumann

Kunstmarkt St. Nikolai

· 17:00 Uhr
Nikolaikirche Rostock

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Malerei, Grafik, Skulptur

20. Kunstmarkt St. Nikolai in der Rostocker Nikolaikirche
Das große Künstlertreffen wird in diesem Jahr vom 28.-30. Mai stattfinden.
Es wird erneut ein umfangreiches – hochwertiges Repertoire ALLER Künstler zu erleben sein. Die Eröffnung des 20. Kunstmarktes St. Nikolai ist am 28. Mai um 17:00 Uhr, gleichzeitig zum Beginn der 25. Rostocker Kunstnacht, in der östlichen Altstadt der Universitäts- und Hansestadt, als eines der Jahreshöhepunkte.
Bis einschließlich Sonntag bleibt es dann allen Besuchern der Nikolaikirche möglich, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Auch die Freunde der selten gespielten Orgel der Nikolaikirche werden auf ihre Kosten kommen; am Samstag und auch am Sonntag wird diese um 15.00 erklingen.
Der Kunstmarkt St. Nikolai ist zur 25. Kunstnacht, am 28. Mai, von 17:00 Uhr bis 23:30 Uhr geöffnet, sowie am Samstag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Ein Eintrittsgeld wird an allen drei Tagen nicht erhoben.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

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»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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