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Meer. Natur. Inspiration.

© Cityagentur Schumann

Kunsthandwerker Ostermarkt Nikolaikirche Rostock

· 11:00 Uhr
Nikolaikirche Rostock

21. Österlicher Kunsthandwerkermarkt in der Nikolaikirche zu Rostock
Tristes ade; willkommen Wärme, Sonne und Farben. Traditionell, drei Wochen vor Ostern an seinem angestammten Platz, in der Rostocker Nikolaikirche.
Vom 04. – 06. März laden fast 40 Kunsthandwerker zu einem ansprechenden und abwechslungsreichen Ostermarkt ein. Österliche Kunst an allen Wänden und Säulen der beliebten Veranstaltungskirche. Viele Arbeiten werden sich mit dem Thema (Oster-) Ei befassen. Eier in unterschiedlichsten Größen, liebevoll bemalt, graviert oder aufwendig verziert, gehören ebenso zum liebevoll präsentierten Angebot wie Keramikeier, naturbelassene Eier, Eier aus Bienenwachs oder auch aus Holz gestaltet.
Fantasievolle Holzskulpturen, handgeflochtene Osterkörbe, ein vielfätiges unikates Schmucksortiment, Glaskunst oder traditionell »Gefilztes« bereichern das breite Spektrum des Ostermarktes ebenso wie handgefertigte Taschen aus Rind- und Lachsleder oder modische Kinderbekleidung.Ein Wiedersehen mit den Kindern der »Kita Fischbank« wird vorbereitet, die dann am Freitag, um 15:00 Uhr ihr österliches Programm präsentieren möchten.
Auch die Freunde von RostockBrass, ein Ensemble engagierter Bläserinnen und Bläser aus der Region Rostock und Vorpommern, werden auf ihre Kosten kommen. Ihr Auftritt wird wieder am Samstag um 15:00 Uhr statt finden.
Der Ostermarkt ist am Donnerstag den 04. März, von 11:00 Uhr – 18:00 Uhr und am Freitag und Samstag von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist auch in diesem Jahr frei.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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