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Meer. Natur. Inspiration.

© Olaf Stelmecke

Konzert: Stellmäcke & Müller »Hinterm Mond«

· 20:00 Uhr
Romantik Hotel Fischerwiege

Der Musiker, Kabarettist und Poet Stellmäcke besingt den Zustand der Welt, kongenial begleitet vom Multiinstrumentalisten Michael Meikel Müller an Gitarre, Bass und Schlagzeug.

Erlebe einen Abend voller Ohrenkino mit pointiertem Witz und erstaunlichen Ideen. Olaf Stelmecke – bekannt unter dem Künstlernamen Stellmäcke – ist vieles auf einmal: Musiker, Kabarettist, Schauspieler und Poet. Mit seiner berührenden Stimme, absurden Geschichten und Wortspielereien besingt er den Zustand der Welt aus immer wieder überraschenden Perspektiven. Seine musikalische Qualität ist zudem preisgekrönt: Im Jahr 2024 erhielt seine CD »Trotzdem« den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

An seiner Seite steht Michael Meikel Müller, ein hervorragender Multiinstrumentalist, der aus dem vogtländischen Musikwinkel stammt und somit ein gebürtiger Musiker ist. Er begleitet Stellmäcke eindrucksvoll, indem er Gitarren, Bass und Schlagzeug spielt und dazu singt – am liebsten alles gleichzeitig.

Adresse

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Ebenfalls am Dienstag, 13. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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