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Konzert: MUSIC BLEND – Schieß mich doch zum Mond

· 20:00 Uhr · Kulturkaten "Kiek in"

Swing trifft Pop

Ein Blended Whisky ist nichts anderes als ein Verschnitt aus den Fässern verschiedener Destillerien. Gutes wird noch besser, dabei fügt jeder verwendete Whisky der Gesamtkomposition etwas von seinem ureigenen Charakter hinzu und bekannte Whiskys können in Kombination ganz neue Nuancen zeigen. So auch bei MUSIC BLEND. Der verantwortliche Master Blender, in diesem Fall Lutz Krüger, hat des-halb einerseits den herausfordernden Job, einen bekannten und gut etablierten Music Blend über Jahre hinweg geschmacklich konstant zu halten. Fünf Musiker, alle mit langjährig gereifter Musik- und Büh-nenerfahrung, bilden einen musikalischen Deutsch- Swing- Pop-Verschnitt. Alle Musiker kennen sich
seit vielen Jahren, haben in bekannten legendären Ost-Rock- Formationen gespielt und blicken auf vier Dekaden Künstler- und Musikkarriere zurück. Zu nennen wären Stern Meißen, Western Union oder die Gruppe Transit, aber auch verschiedene namhafte Bigbands oder Gesangsformationen. Die Musikhoch-schulen waren ein Schmelztiegel für das spätere Miteinander. Die Arrangements sind so angelegt, dass Stillsitzen schwerfällt. Für den richtigen Rahmen sorgt Steve Horn mit Stimme und gekonntes Enter-tainment. Ein Sänger und Multi Talent auch auf verschiedenen Instrumenten, der sein Publikum immer mitnimmt.
Das Repertoire ist umfangreich: Es beinhaltet bekannte Songs deutscher Interpreten wie Roger Cicero und Manfred Krug, aber auch Frank Sinatra, bekannte Swingnummern- alles mit bandtypisch eigener Note.
So unterschiedlich einzelne Arrangements auch sind, sie haben eins gemeinsam: Sie erreichen Herz und Hirn gleichermaßen.
Daher versprechen die Konzerte dem Publikum Spaß und kurzweilige Unterhaltung.

Kartenvorverkauf in der Tourist-Information Prerow oder online unter www.reservix.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 25. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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