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Klavierkonzert mit Natalia Sikharulidze

· 19:00 Uhr
Bad Doberan, Festsaal im Großherzoglichen Salongebäude

Klavierkonzert mit Natalia Sikharulidze am 22.10.2026 um 19 Uhr 

Programm für das Konzert am 22.10.26

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Einführung Herr Dr. Reinhard Wulfhorst

*Sophie Westenholz – Sonate C-Dur, SW 1/1

*Clara Schumann – Transcriptionen von Liedern Robert Schumanns

»Widmung«, »Freisinn«, »Der Nussbaum«, »Die Lotosblume«

*Fanny Mendelssohn – Abschied von Rom

P A U S E

Fortsetzung Einführung Herr Dr. Reinhard Wulfhorst

*Sophie Westenholz – Sonate c-moll, SW 1/5

*Clara Schumann – Aus Quatre pièces fugitives Nr. 1 und Nr. 2, Op. 15

CV Natalia Sikharulidze

Natalia Sikharulidze tritt seit früher Kindheit tritt in Konzerten als Solistin, Kammermusikpartnerin
und als Mitwirkende Pianistin in den Projekten verschiedener Kunstgattungen wie Dichtung und
Ballett mit. Dabei trat sie im Saal des »Nederlands Dans Theater« in den Haag mit Klavierversion
von P. I. Tschaikowskis »Nussknacker«, in der Leiszthalle Hamburg, in der Kaiser Friedrich Halle,
im Barocksaal Quedlinburg, Halberstadt etc. auf.
Sie gastierte in der Konzertreihe der Deutschen Chopin Gesellschaft und trat mit verschiedenen
Sinfonie- und Kammerorchestern, darunter mit den Staatliches Kammer- und Sinfonieorchester
Georgiens, mit dem Staatlichen Sinfonieorchester des Nordharzer Städtebundtheater, mit dem
Itzehoer Kammerorchester etc.
Sie ist Preisträgerin des Wettbewerbs »Concours International de Piano de Brest« / Frankreich
(1.Medaille) und des Konservatoriumswettbewerbs in Tiflis / Georgien (1. Preis).
Parallel zu ihrer künstlerischen Tätigkeit war sie pädagogisch mit Klavier- und
Kammermusikkursen an der Bayrischen Musikakademie Marktoberdorf tätig. Seit 2006 lehrt sie
Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

CV Herr Dr. Reinhard Wulfhorst
Dr. Reinhard Wulfhorst entdeckt mit seinem Musikverlag Edition Massonneau Schwerin (www.edition-massonneau.de) vergessene Komponistinnen und Komponisten wieder, die in einer besonderen Beziehung zu Mecklenburg-Vorpommern stehen. Werke von Emilie Mayer, Sophie Westenholz, Friedrich von Flotow, Robert Kahn, Friedrich Wilhelm Kücken, Louis Massonneau und Johann Matthias Sperger zählen zu diesen Entdeckungen. Bislang neun CDs sowie Rundfunk-, Fernseh- und Filmproduktionen dokumentieren diese Arbeit. 2024 erhielt er »als wagemutiger Musikverleger« den Kunst- und Kulturpreis der Landeshauptstadt Schwerin.

Wann: 22.10.2026–19 Uhr

Wo: Festsaal im Großherzoglichen Salongebäude, August-Bebel-Str. 3, Bad Doberan

Eintritt: 20 € AK: 25 €

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 22. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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