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Meer. Natur. Inspiration.

© Suleika Bauer & Rico Gatzke

Klassikkonzert am Ostermontag

· 18:00 Uhr
Fischlandhaus Wustrow

mit Suleika Bauer, Violine & Rico Gatzke, Klavier

Am Ostermontag, 29. März 2027, kommen um 18:00 Uhr im Fischlandhaus Wustrow, Neue Straße 38, alle Klassikliebhaber voll auf ihre Kosten. Die Violinistin Suleika Bauer und der Pianist Rico Gatzke werden beliebte Werke aus Klassik und Romantik zu Gehör bringen, u. a. von W. A. Mozart und F. Schubert. Auch das ein oder andere virtuose Stück, wie der berühmte »Ungarische Tanz Nr. 5« von Johannes Brahms, wird erklingen. Das musikalische Duo, beide in der Residenzstadt Neustrelitz geboren, lernte sich 2006 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock kennen. Rico Gatzke ist neben seiner Tätigkeit als Dozent für Klavier an der HMT Rostock als Konzertpianist unterwegs, Suleika Bauer ist als Violinistin am Schleswig-Holsteinischen Landessinfonieorchester engagiert und eine gefragte Kammermusikpartnerin.

Karten (18€, ermäßigt 15€) sind unter Telefon 038220-80465 oder an der Abendkasse (nur solange der Vorrat reicht) erhältlich.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Montag, 29. März 2027

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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