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Meer. Natur. Inspiration.

© Denise Krentz

»Jubiläumskonzert« mit Lena Neudauer und Matthias Kirschnereit

· 19:30 Uhr
Villa Papendorf

Lena Neudauer, Violine, Matthias Kirschnereit, Klavier

»Jubiläumskonzert«

15 Jahre Villa Papendorf mit Werken von Beethoven, Debussy, Dvorák und Brahms

Ludwig van Beethoven: Violinsonate F-Dur, op. 24 – Frühlingssonate

Claude Debussy: Violinsonate g-Moll

Antonin Dvorák: Sonatine G-Dur, op. 100

Johannes Brahms: Violinsonate d-Moll, op. 108

Lena Neudauer

»Heute ist Lena Neudauer eine viel gefragte Künstlerin, die mit der Klarheit und Kraft, der Anmut und Seelentiefe ihres Geigenspiels ein internationales Publikum begeistert.« (Focus)

Im Alter von drei Jahren begann Lena Neudauer mit dem Geigenspiel, mit 11 Jahren kam sie in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum Salzburg. Inter-nationale Aufmerksamkeit errang sie, als sie 15-jährig den Leopold-Mozart-Wett-bewerb in Augsburg gewann. Bis hier klingt ihr Werdegang ähnlich dem vieler anderer Musiker. Das Außergewöhnliche war jedoch ihre mutige Klarheit, mit der sie sich als Teenager gegen den frühzeitigen Beginn einer Star-Karriere entschieden hat. »Ich wollte nicht mit 15 in Hotels leben und ständig auf der Bühne sein« sagte sie. Stattdessen ging sie ihrem Geigenunterricht nach und studierte bei Christoph Poppen, Helmut und Thomas Zehetmair. Ihre Offenheit und ihr Engagement für die unterschiedlichsten musikalischen Richtungen hat sie so immer weiterentwickelt.

Mit 26 Jahren wurde Lena Neudauer zur Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar berufen, seit 2016 hat sie eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne

Matthias Kirschnereit

Ein »Poet am Klavier« ist Matthias Kirschnereit der Süddeutschen Zeitung zufolge. Wo er auftritt, fesselt er die Hörer mit seiner Gabe, den Empfindungsreichtum, den erzählerischen Ausdruck und damit die menschlichen Züge in der Musik aufzuspüren und zu vermitteln.

Matthias Kirschnereit konzer-tiert weltweit mit führenden Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, New City Philharmonic Orchestra Tokyo, Het Residentie Orkest Den Haag, den St. Petersburger Phil-harmonikern, Orquesta Filar-mónica de Gran Canaria, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem hr-Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, der Camerata Salzburg sowie dem Münchener Kammerorchester. Er arbeitete u.a. mit den Dirigenten Hartmut Haenchen, Marcus Bosch, Christopher Hogwood, Michael Sanderling, Frank Beermann, Alexander Liebreich und Alondra de la Parra zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen die Geiger Christian Tetzlaff, Lena Neudauer, der Hornist Felix Klieser, die Klarinettistin Sharon Kam, die Cellisten Julian Steckel, Daniel Müller-Schott, das Minguet Quartett, das Aris Quartett und das Amaryllis Quartett.

Adresse

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Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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