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Meer. Natur. Inspiration.

© Akka-Olthoff

Jan Simowitsch: JAN und das MEER – Eine musikalische Lesung

· 20:00 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Ein Abend für alle, die das Meer nicht nur sehen, sondern hören wollen: Jan Simowitsch erzählt, liest und spielt – hintersinnig, humorvoll und so norddeutsch, dass selbst die Ostsee kurz innehält.

JAN und das MEER – Eine musikalische Lesung
9. Juli 2027 | 20 Uhr
Jan Simowitsch
Haus des Gastes in Graal‑Müritz

Wenn Jan seine Texte vom Meer liest und aus seinem Ostsee-Klavierzyklus »Sundevit« spielt, wird schnell klar: Der Typ kennt sich aus, der kommt aus dem Norden, der kommt von hier.

Denn bereits mit drei Jahren haben Jan und die Ostsee beschlossen, alle Strände und Meere gemeinsam zu besuchen. Da die ganze Ostsee aber unmöglich in seine Hosentasche passt, hat er die Wellen in seine Finger gelegt. Und da auch er sich nicht ganz dem Meer hingeben kann, hat die Ostsee sich in seine Musik geschrieben. Und so sind sie gemeinsam unterwegs. Von Sandbank zu Sandbank. Von Klavier zu Klavier. Und nun ist er am 9. Juli zu Gast in Graal‑Müritz. Es wird lustig, hintersinnig und berührend zugleich.

Jan Simowitsch, Jahrgang 1980, wurde nach seinem Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock Kirchenmusiker mit Schwerpunkt Popularmusik. Bis 2024 gestaltete er u. a. als Leiter des Popinstituts der Nordkirche die musikalische und liturgische Entwicklung in der Evangelischen Kirche mit. Im Herbst 2025 veröffentlichte er sein Buchdebüt »Und der Wal spuckt mich aus« im Bene!-Verlag (Droemer Knaur). Im Jahr 2026 war er als »Artist in Residence« auf die Färöer eingeladen. Mittlerweile schreibt er für diverse Zeitschriften.

jan-simowitsch.de

Eintrittspreis für Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz & Gästekarteninhaber: 16,– € pro Person

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten.

Karten sind im Vorverkauf im Haus des Gastes Graal‑Müritz (Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz) oder im Infopunkt an der Seebrücke sowie an der Abendkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Onlineticketshop: https://www.eventim-light.com/de/a/60f2af98fd5c7b2524ae5155/e/6a9d772c4d592f6719993423

Verkauf im eventim-light Ticketshop | Eintrittspreis: 17,55 € pro Person (inkl. Ticketgebühr)

Verkauf auf eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen: 19,15 € pro Person (inkl. Ticket- & Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | Tel.: 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Foto: Akka Olthoff

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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