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Meer. Natur. Inspiration.

© KOMM | Haupt & Jakob (bereitgestellt)

Haupt & Jakob in: »Ich verstehe was, was du nicht sagst«

· 19:30 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Kabarett-Theater & Songs | Über dem ovalen Office hängt ein Ei in der Luft – und eine arbeitslose Kinderbuchautorin soll es dem Volk erklären.

Kabarett-Theater & Songs
Haupt & Jakob in: »Ich verstehe was, was du nicht sagst«

Haus des Gastes in Graal‑Müritz
So., 16. Mai 2027 | 19:30 Uhr

Liebes Publikum, unser neues Programm ist da! Nachdem wir uns dem Steuersystem und dem Gesundheitssystem gewidmet haben, soll es diesmal um Kommunikation gehen.

Kommunikation. Ein großes Versprechen. Auch an diesem Abend. Versprochen!

Brigitte ist arbeitslose Kinderbuchautorin. Klar, sowas schreibt heute alles die KI. Ein bisschen beneidet sie ihre älteste Freundin Gala. Die ist Influencerin und scheffelt Geld wie Heu und das ganz ohne Inhalte. Aber dann kommt plötzlich ein Jobangebot aus dem Schwarzweißen Haus. Ein außergewöhnliches Ereignis ist eingetreten und plagt den Präsidenten: Über seinem ovalen Office hängt ein Ei in der Luft. Aber zum Glück hat er Brigittes Kinderbuch gelesen, »Da hängt ein Ei in der Luft«, und engagiert sie als Eier-Expertin … Er muss jetzt handeln, denn das Ei ist bereits viral gegangen.

Googlehupf, FinstaKram und Co. haben ihre Alligatorithmen losgeschickt, um aus der Angst der »User« Profite zu schlagen …

Nun gilt es, dem Volk diesen Sachverhalt so zu erklären, dass niemand durchdreht. Wird Brigitte es schaffen, die »richtigen« Worte zu finden? Gibt’s die überhaupt?

Jede Kommunikation ist ein Unikat. Nicht umsonst steckt das Wort Unikat im Wort Komm-UNIKAT-ion schon mit drin! Aber vieles ist auch ohne Worte … Und dann hilft nur noch eins: Singen. Man kann nicht gleichzeitig singen und Angst haben!

Zusammen mit dem Musiker Jonathan Bratoëff werden wir den Versuch wagen, ganz offensichtlich zwischen den Zeilen und unter Zuhilfenahme der Kommunikationstheorien von Schulz von Thun vieles und doch wenig zu sagen, was Sie über Kommunikation wissen sollten.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Völlig gewaltfrei natürlich.

Herzlichst, Ihre Judith Jakob und Melanie Haupt

Eintrittspreis für Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz & Gästekarteninhaber:
VVK: 25,– €
Abendkasse: 28,– €

Hinweis: Personen, die weder Einwohner des Ostseeheilbades Graal‑Müritz sind noch im Besitz einer Gästekarte, sind verpflichtet, zusätzlich zum Eintrittspreis eine Tageskurabgabe zu entrichten. Karten sind im Vorverkauf im Haus des Gastes Graal‑Müritz (Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz) oder im Infopunkt an der Seebrücke sowie an der Abendkasse erhältlich – solange der Vorrat reicht!

Onlineticketshop | Tickets online buchen

Verkauf im eventim-light Ticketshop | Eintrittspreis: 26,87 € pro Person (inkl. Ticketgebühr)
Verkauf auf eventim.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen: 29,37 € pro Person (inkl. Ticket- & Vorverkaufsgebühr)

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | Tel.: 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Foto: KOMM | Haupt & Jakob (bereitgestellt)

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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