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Meer. Natur. Inspiration.

© Theater Phoebus

Hänsel und Gretel – und die wilde Knusperhexe!

· 15:00 Uhr
Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten

Theater Phoebus mit Puppen und Live-Musik zum Mitsingen

Hex, hex – mit Herz! Ein Weihnachtsmärchen voller Humor.

Damit die Geschwister nachts den Weg nach Hause finden, hat Hänsel eine Spur aus Brotkrümeln gestreut, die im Mondlicht leuchten. Doch als sie plötzlich verschwunden ist und der Bauch grummelt, entdecken Hänsel und Gretel etwas Unglaubliches: Ein Haus aus Lebkuchen. Aber wem gehört dieses süße Häuschen? Natürlich – der wilden Knusperhexe!

Grimms Klassiker – humorvoll und mit viel Herz inszeniert.

Mit: Jan Maria Meissner und Josefine Schönbrodt

Eintritt: 9 Euro

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 12. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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