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Meer. Natur. Inspiration.

© Francesco Prandoni

Glenn Miller Orchestra directed by Uli Plettendorff

· 20:00 Uhr
StadtHalle Rostock

Bei dem Programm »SWING FOREVER« dreht sich alles um die unvergessliche Musik von Glenn Miller, der zu Lebzeiten mit seinem einzigartigen Sound untrennbar mit der Big Band Ära verbunden war.

Die Show bietet nicht nur instrumentale Meisterwerke, sondern legt auch großen Wert auf den vokalen Teil. Die talentierte Bandsängerin sowie die fünfstimmige Vocalgroup »Moonlight Serenaders«, inspiriert von den Modernaires, sorgen für weitere Höhepunkte der Show und laden dazu ein, in die goldenen Zeiten vergangener Jahrzehnte einzutauchen.

Zusammengefasst: Erleben Sie eine grandiose Show im Sweet- und Swing-Sound.

Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für einen beswingten Abend mit Uli Plettendorff und dem Glenn Miller Orchestra!

Samstag, 20.02.2027, 20:00 Uhr, Stadthalle, Rostock.

KARTENVORVERKAUF
Vorverkaufskasse StadtHalle Rostock, 03 81 / 44 00 444 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

WEITERE INFOS & TICKETS PER POST
Phone +49 61 85 / 81 86 22
www.glenn-miller.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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