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Meer. Natur. Inspiration.

© Islandpferdehof Fischland

Ganztagesritt zum Darßer Ort

· 08:30 Uhr · Islandpferdehof Fischland

Erleben Sie einen unvergesslichen Ganztagesritt durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Auf gut ausgebildeten Islandpferden reiten Sie über Boddenwiesen und durch den Darßer Wald bis zum Leuchtturm Darßer Ort.

Unser Ganztagesritt richtet sich an erfahrene Reiter, die die einzigartige Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft intensiv erleben möchten. Auf dem Rücken unserer gut ausgebildeten Islandpferde erkunden Sie die Weite des Fischlands und genießen die besondere Ruhe dieser geschützten Landschaft.

Die etwa achtstündige Tour führt Sie über weitläufige Boddenwiesen und durch den ursprünglichen Darßer Wald bis zum NATUREUM am Leuchtturm Darßer Ort. Die trittsicheren Islandpferde mit ihrem ausgeglichenen Charakter und ihren komfortablen Gängen sind ideale Partner für diesen anspruchsvollen Wanderritt.

Unterwegs bleibt ausreichend Zeit, die Natur bewusst wahrzunehmen und die besondere Atmosphäre des Nationalparks auf sich wirken zu lassen. Im Preis enthalten sind kleine Snacks und Getränke, ein gemeinsames Mittagessen sowie der Eintritt in das NATUREUM. Voraussetzung für die Teilnahme sind fundierte Reiterfahrungen, da es sich um einen langen und anspruchsvollen Ausritt handelt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 17. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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