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Meer. Natur. Inspiration.

© Martha Eugenia Bende

Marthas Ostsee-Reitjagd – Kremserfahrt

· 14:00 Uhr · Salzwiesen Graal‑Müritz

Mitfahren statt mitreiten: Am 17. Oktober begleitet der Kremser die Reitjagd – mit Blick auf Pferde, Hundemeute und Herbstlandschaft.

Wer die Reitjagd am 17. Oktober nicht vom Pferderücken, sondern als Zuschauer im Kremser erleben möchte, kann den spannenden Ablauf aus nächster Nähe verfolgen.

Nach dem festlichen Auftakt, dem sogenannten »Stell dich ein«, in Graal‑Müritz beginnt das eigentliche Jagderlebnis. Die Reiter machen sich gemeinsam mit der Hundemeute auf den Weg durch die wunderschöne herbstliche Landschaft. Die Zuschauer im Kremser begleiten das Geschehen auf ausgewählten Strecken und können dabei die besondere Atmosphäre einer traditionellen Reitjagd erleben.

Im Ticket inkludiert sind Essen und Trinken bei den Pausen sowie nach der Jagd beim Schüsseltreiben.

Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Die Kremserfahrt bietet auch Nichtreitern, Familien und Gästen, welche die Pferde und Hunde einmal aus nächster Nähe erleben möchten, die Möglichkeit, Teil dieses besonderen Tages zu werden.

Einsteigen, zurücklehnen und genießen:

  • herbstliche Natur
  • elegante Pferde
  • die beeindruckende Hundemeute
  • die Ostsee
  • gesellige Atmosphäre
  • und viele besondere Momente

Die Reitjagd einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben – bequem vom Kremser aus.

Verpassen Sie nicht den Info-Abend!

Weitere Informationen sowie Tickets bis zum 10.10.2026 unter martha.bende@web.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 17. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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