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Meer. Natur. Inspiration.

© Héloïse Willand

Festliches Adventskonzert: Oper, Operette & internationale Weihnachtsklänge

· 16:00 Uhr · Romantik Hotel Fischerwiege

Stimmen Sie sich am 1. Advent im Ostseebad Ahrenshoop auf die schönste Zeit des Jahres ein: Internationale Studierende der renommierten Gesangsklasse von Kammersänger Prof. Roland Schubert (Hochschule für Musik und Theater Leipzig) präsentieren ein stimmungsvolles Konzert.

Die begabten Studierenden der Gesangsklasse von Kammersänger Prof. Roland Schubert (HMT Leipzig) laden zu einem zweigeteilten Konzerterlebnis ein: Der erste Teil des Programms widmet sich den großen Gefühlen mit glanzvollen Ausschnitten aus Oper und Operette. Im zweiten Teil verzaubern die jungen Talente das Publikum mit festlicher Weihnachtsmusik – und bringen dabei auch traditionelle Lieder aus ihren jeweiligen Heimatländern mit.

Internationale Talente auf der Bühne

Das Ensemble setzt sich in diesem Jahr aus Sängerinnen und Sängern aus Australien, den USA, Frankreich, Island, Schweden, Großbritannien, Belgien, Spanien und Deutschland zusammen. Die Gesangsklasse von Prof. Schubert hat sich längst zu einer festen Größe im Kultur- und Konzertleben der Ostseeküste etabliert. Eine alljährliche Konzertreise führt die aufstrebenden Talente an besondere Spielorte wie Altenkirchen/Rügen, Greifswald, Stralsund, Schloss Bothmer, Binz und Schloss Ralswiek. Dass Sie hier die Stars von morgen hören, beweist ein Blick auf die Absolventen der letzten Jahre: Viele ehemalige Studierende dieser Klasse sind heute Preisträger internationaler Wettbewerbe und singen mittlerweile an den großen Opernhäusern Europas.

Adresse

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Ebenfalls am Samstag, 28. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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