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Meer. Natur. Inspiration.

© Maria Crohn

Festival der Travestie – Maria Crohn & Friends

· 19:30 Uhr · Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten

Das Festival der Travestie verspricht einen glanzvollen Abend voller Live-Gesang, Comedy, Parodie und großer Bühnenmomente. Gastgeberin des Abends ist Maria Crohn, die mit Charme, Witz und Herz durch das Programm führt.

Das Festival der Travestie lädt zu einem besonderen Showabend ein, der Glanz, Gefühl und große Unterhaltung miteinander verbindet. Freuen Sie sich auf eine mitreißende Mischung aus Live-Gesang, Comedy, Parodie und bewegenden Bühnenmomenten, bei der Verwandlungskunst, Humor und Emotionen aufeinandertreffen.

Die Künstlerinnen des Abends begeistern mit Charme, Witz und beeindruckender Präsenz. Mal stimmgewaltig, mal frech, mal berührend entsteht eine Show, die nicht nur unterhält, sondern auch die Vielfalt des Lebens feiert. Travestie zeigt sich hier als Kunstform voller Ausdruckskraft, die Grenzen spielerisch überschreitet und immer wieder überrascht.

Durch den Abend führt Maria Crohn, die das Festival mit Erfahrung, Schlagfertigkeit und großer Bühnenpräsenz prägt. So entsteht ein abwechslungsreiches Programm voller Glanz, Humor und Menschlichkeit – ein Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 17. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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