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Meer. Natur. Inspiration.

© Foto von Jeremy Yap auf Unsplash

Familienkino

17. Oktober 2026 | Latte Igel und der magische Wasserstein

· 15:00 Uhr · Haus des Gastes Graal‑Müritz

Animationsfilm (empfohlen ab 6 J.) – im Rahmen der Natur- und Wildwoche

Familienkino im Haus des Gastes Graal‑Müritz
im Rahmen der Natur- und Wildwoche

Samstag, 17. Oktober 2026 · 15 Uhr
Haus des Gastes
Latte Igel und der magische Wasserstein
Deutschland / Belgien 2019 · 82 Minuten · FSK 0 · Animationsfilm (empfohlen ab 6 J.)
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ATEMtfAl3QQ

Im Wald hat es seit Wochen nicht mehr geregnet, die Bäche sind versiegt und alle Tiere leiden Durst. Schuld ist der grimmige Bärenkönig Bantur, der den magischen Wasserstein gestohlen hat. Nur das mutige Igelmädchen Latte traut sich, ihn zurückzuholen – begleitet vom ängstlichen Eichhörnchen Tjum, das sie eigentlich gar nicht leiden kann. Auf ihrer abenteuerlichen Reise werden aus den beiden Sturköpfen echte Freunde. Liebevoll animiertes Abenteuer nach dem Kinderbuchklassiker von Sebastian Lybeck, von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat »besonders wertvoll« ausgezeichnet.

Hinweis: Deutsch-belgische Co-Produktion (federführend deutsche Produktion).

Veranstalter: Tourismus- und Kur GmbH Graal‑Müritz, Rostocker Str. 3, 18181 Graal‑Müritz | 038206 7030 | events.graal-mueritz.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 17. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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