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© Ti Bad Doberan / TI Bad Doberan

Familienführung Bad Doberan – Liebe Eltern, liebe Kinder »Wusstet ihr schon?«

· 14:00 Uhr · Besucherzentrum im Marstall

Familienführung Bad Doberan – Liebe Eltern, liebe Kinder »Wusstet ihr schon?«

Liebe Eltern, liebe Kinder aus Bad Doberan oder von weiter weg,

wusstet ihr schon, weshalb die Farben rot und weiß bei einem Rundgang durch Bad Doberan eine besondere Rolle spielen? Und kennt ihr die Antwort auf die Frage: »Warum hängt Rapunzels Zopf aus dem Turm am Gymnasium?« Vielleicht habt ihr direkt eine Antwort parat? Vielleicht auch nicht? Und eventuell fallen euch noch weitere Fragen oder Fakten zu Bad Doberan ein? Darüber würde ich gern mit euch in den Austausch kommen!

Wir treffen uns an jedem letzten Samstag im Monat um 14.00 Uhr am Besucherzentrum in der alten Klostervogtei. (Ebenfalls in diesem Bereich findet ihr den Hinterausgang des Torhauses und das WiG- Verwaltungsgebäude.) An dieser Stelle werden wir direkt die ersten Fragen klären und in den gemeinsamen Wissensaustausch zu Bad Doberan kommen. Anschließend lade ich euch ein, bei einem etwa einstündigen Rundgang, noch die ein oder andere wissenswerte oder spannende Entdeckung zu machen. Unser Endpunkt wird gegen 15.00 Uhr der Spielplatz am weißen Pavillon sein.

Ich freue mich auf euch!

Eure Antje Adam

Termine:

jeden letzten Samstag im Monat um 14 Uhr

Treffpunkt: Besucherzentrum in der Alten Klostervogtei

Preise: pro Erwachsener – 6 Euro;
pro Kind – 3 Euro (empfohlenes Alter: ab 5 Jahren)

Anmeldung: per E-Mail direkt an antje.adam78@googlemail.com

Veranstalter: Antje Adam

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 1. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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