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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten

Familienspielenachmittag

· 15:00 Uhr
Bibliothek Damgarten

Einmal im Monat entdecken Kinder mit Eltern oder Großeltern neue Spiele in der Bibliothek und probieren sie aus – anschließend können die Spiele ausgeliehen werden.

Einmal im Monat heißt es: spielen, lachen ausprobieren! Kinder sind mit Eltern oder Großeltern herzlich dazu eingeladen, gemeinsam Spiele zu entdecken und sie in der Bibliothek auszuprobieren. Zum Schluss darf das Spiel natürlich auch ausgeliehen werden und Zuhause geht der Spielspaß weiter! Der gemeinsame Nachmittag stärkt das Miteinander, Teamgeist und Kreativität. Mit Spaß und Freude entstehen schöne gemeinsame Erinnerungen. 
➢ Infos & Anmeldung: 
Bibliothek Damgarten, Wasserstraße 34a, 18311 Ribnitz-Damgarten
Tel.: 0 38 21–89 34 52 3
bibliothek2@ribnitz-damgarten.de / www.bibliothek.ribnitz-damgarten.de 

Adresse

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Ebenfalls am Donnerstag, 5. November 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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