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Meer. Natur. Inspiration.

© Wioteta Hebrowska

Eröffnungskonzert: Brâncuși und seine Musikerfreunde

· 18:00 Uhr · Kunstmuseum Ahrenshoop

Zum Auftakt der Kammermusiktage Ahrenshoop erklingen Werke von Erik Satie, Karol Szymanowski und Darius Milhaud. Wioletta Hebrowska, Cristian Niculescu und das Trio Syrinx widmen sich dem künstlerischen Umfeld des Bildhauers Constantin Brâncuși.

Mit dem Eröffnungskonzert »Brâncuși und seine Musikerfreunde« beginnen die Kammermusiktage Ahrenshoop 2026 im Kunstmuseum Ahrenshoop. Anlass ist der 150. Geburtstag des bedeutenden rumänischen Bildhauers Constantin Brâncuși, dessen Kunst eng mit den künstlerischen Strömungen und Persönlichkeiten seiner Zeit verbunden war.

Mezzosopranistin Wioletta Hebrowska, Pianist Cristian Niculescu und das Trio Syrinx gestalten einen Abend mit Werken von Erik Satie, Karol Szymanowski und Darius Milhaud. Das Programm verbindet Musik der Moderne mit dem inspirierenden Umfeld Brâncușis und eröffnet die Festivaltage mit einem besonderen Dialog zwischen bildender Kunst und Kammermusik.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Kammermusiktage Ahrenshoop 2026 statt.

Adresse

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Ebenfalls am Mittwoch, 21. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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