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Meer. Natur. Inspiration.

© Adventsmarkt2023.jpg

Dierhäger Adventsmarkt

· 14:00 Uhr
Hafen Dierhagen Dorf

Es wird weihnachtlich bei uns:

Wir laden am 12. Dezember 2026, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum Dierhäger Adventsmarkt, direkt am Hafen Dierhagen ein. Wer einen gemütlichen Nachmittag mit seinen Liebsten verbringen möchte, findet hier die perfekte Kulisse.
14.00 Uhr Beginn des Adventsmarktes mit:
Marktgetümmel, Selbstgebackenem, Gebasteltem, Gestricktem, Ponyreiten, Glühwein, Mutzen, Bratwurst und Lagerfeuer.
Ab 14.00 Uhr Weihnachtliches Programm

Wie jedes Jahr wird während des Marktes eine Spende für den guten Zweck gesammelt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Kirchgemeinde Dierhagen mit verschiedenen Dierhäger Institutionen, der FFW Dierhagen, Vereinen, Privatpersonen und Firmen sowie interessierten Einzelpersonen ohne deren aktive Mitarbeit und großzügige Unterstützung eine solch schöne Veranstanstaltung nicht realisierbar wäre.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 12. Dezember 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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