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Meer. Natur. Inspiration.

© Landhaus Schloss Kölzow/Detlef von der Lühe

Classic New – Konzertabend im Schloss Kölzow

· 19:00 Uhr · Landhaus Schloss Kölzow

Beethoven im Schlosssaal: Ein Herbstabend zwischen Spannung und Eleganz. Ein Duo-Abend für Vertraute und Entdecker. Wenn das warme, goldene Licht des mecklenburgischen Herbstes den Park von Schloss Kölzow verzaubert, lädt ein erlesener Konzertabend im Rahmen des Schlösserherbstes zum stimmungsvollen Verweilen ein. Gestaltet von der Cellistin Margreta Häfer und der Pianistin Yoko Kuwahara, bringt das eingespielte Duo feinsinnige Kammermusik voll Leidenschaft und höchster Präzision in das historische Schloss.

Wenn das warme, goldene Licht des mecklenburgischen Herbstes den Park von Schloss Kölzow verzaubert, lädt ein erlesener Konzertabend im Rahmen des Schlösserherbstes zum stimmungsvollen Verweilen ein. Gestaltet von der Cellistin Margreta Häfer und der Pianistin Yoko Kuwahara, bringt das eingespielte Duo feinsinnige Kammermusik voll Leidenschaft und höchster Präzision in das historische Schloss. Im Zentrum des Programms steht die zeitlose Strahlkraft Beethovens, während die weiteren Meisterwerke an seiner Seite bis zum Konzertbeginn ein wohlgehütetes Geheimnis bleiben.

Erst vor Ort enthüllen eine charmante Moderation und das gedruckte Programm die musikalische Entdeckungsreise:

Sie führt von wogendem, spätromantischem Glanz aus Übersee über die tanzende Energie osteuropäischer Rhythmen bis hin zu impressionistischer Pariser Anmut und der ausdrucksstarken Leidenschaft deutscher Romantik. Ein Abend voll vollendeter Klangkunst, der Neugier und die reine Freude am Entdecken von Musik perfekt miteinander verbindet.

Gespielt werden Stücke von Ludwig v. Beethoven (1770-1827), Amy Beach (1867-1944) und Nadia Boulanger (1887-1979), Béla Bartok (1881-1945) Rumänische Volkstänze, Luise Adolpha Le Beau (1850-1927)

Im Anschluss an das Konzert gibt es Häppchen und ein Getränk nach Wahl.

Karten EUR 35,-

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Freitag, 23. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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