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Meer. Natur. Inspiration.

© Marie Liebig

Berlin, Du Coole Sau

· 20:00 Uhr · StadtHalle Rostock

Eine einmalige Zeitreise von den Goldenen Zwanzigern bis heute – mit Musik, Esprit und Burlesque-Tanz. Die längst überfällige Hommage an eine einzigartige Stadt. Ein Muss für alle Berlin-Liebhaber – und eine charmante Einladung an alle, die es werden wollen.

The Capital Dance Orchestra feat. Sharon Brauner & Meta Hüper nehmen uns mit auf eine einmalige Zeitreise: Von den Goldenen Zwanzigern bis heute, von Swing bis Loveparade, von Marlene Dietrich bis Seeed. Erlebt wird die Geschichte durch die Augen einer Toilettendame: Adele – gespielt vom Berliner Original Ades Zabel – erzählt vom legendären Nachtleben der Hauptstadt.

Mit Berliner Charme und Schnauze berichtet sie von Höhepunkten und Niederlagen der Metropole, von Mauerbau bis Mauerfall sowie vom Trash und Glamour dieser besonderen Verbindung, die Berlin so einzigartig macht. Ein fulminanter Abend mit Musik, Esprit und Burlesque-Tanz – die längst überfällige musikalische Hommage an eine einzigartige Stadt.

Ein Muss für alle Berlin-Liebhaber – und eine charmante Einladung an alle, die es werden
wollen.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Donnerstag, 5. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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