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Meer. Natur. Inspiration.

© TZRW

Alpaka-Wanderung durch den Küstenwald

· 10:00 Uhr
Spielplatz nahe Strandhafer Aparthotel

Eine ganz besondere Tierbegegnung für Kinder und Eltern.

Ursprünglich leben Alpakas in Südamerika, doch seit kurzem gibt es sie auch in Warnemünde, genauer in Wilhelmshöhe. Bei der Alpaka-Tour geht es um das Wahrnehmen und Erspüren der Tiere, der eigenen Person und der Natur mit allen Sinnen. Die Interaktionen zwischen Mensch und Tier wie z. B. beim Führen der Alpakas über einen Bewegungsparcours oder dem Versorgen der Tiere, bietet ein unvergessliches Erlebnis für die teilnehmenden Kinder.

Hinweise:

Die Veranstaltung ist ein Gruppenerlebnis und die Gruppe der Alpaka besteht aktuell aus 8 Tieren. Die Verteilung der Alpakas erfolgt je nach Gruppe. Wir bitten hierbei um Ihr Verständnis. Die Teilnahme ist nur mit einem Ticket möglich. 

Bei besonders schlechtem Wetter, kann es zum Ausfall der Veranstaltung kommen. Ihr Geld wird Ihnen dann über die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde erstattet.

Der angegebene Preis, muss für jede teilnehmende Person entrichtet werden.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Mittwoch, 14. Oktober 2026

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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