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Meer. Natur. Inspiration.

© Kevin Schiemann / KVW Wustrow

24. Fischländer Strandgalopprennen

· 13:00 Uhr
Seebrücke Ostseebad Wustrow

Fliegende Mähnen, donnernde Hufe und peitschender Sand vor wunderschöner Ostseekulisse

Am Karsamstag dreht sich an der Seebrücke Ostseebad Wustrows schon zum 24. Mal wieder alles um`s Pferd. 
Alljährlich kommen dann die Reiter aus der Region zusammen, um sich beim Strandgalopprennen heiße Rennen zu liefern, bei denen der Zuschauer mitfiebern und anfeuern kann. 

Ab 13:00 Uhr finden die Vor- und Finalläufe statt, um 18:30 Uhr wird ein Osterfeuer (nur bei geeignetem Wetter) entzündet, welches von Livemusik begleitet wird.

Es wird in den Klassen Pony, Kleinpferd, Großpferd und Kaltblut gestartet. Reiter dieser Kategorien können sich bei Andreas Völkner unter 0173-2162907 oder Olaf Fretwurst unter 0160-99752433 zum Rennen anmelden.
Auch am 4. April selbst sind morgens ab 10:30 Uhr noch Anmeldungen am Windrad möglich. Danach können sich Teilnehmer weiterhin bis 12:00 Uhr am Tombolastand melden. Es gibt jede Menge attraktive Preise zu gewinnen!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 27. März 2027

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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