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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten

Tag der Bibliotheken: Actionbound-Rallye durch die Bibliothek

· 14:00 Uhr · Bibliothek Ribnitz

Am 24. Oktober wird bundesweit der Tag der Bibliotheken gefeiert – über 8000 Bibliotheken in Deutschland sind für mehr als 182 Millionen Besucher*innen jährlich so etwas wie ein zweites Wohnzimmer, ein sogenannter Dritter Ort. Bibliotheken sind heute mehr als nur ein Haus für Bücher – sie sind beliebte Treffpunkte und unverzichtbare Lernorte. Hier begegnen sich Menschen aller Generationen. Der bundesweite Tag der Bibliotheken lädt alle ein, Bibliotheken als offene Orte der Bildung, Information und Begegnung zu entdecken.

Kommt in die Bibliothek Ribnitz und macht mit bei der digitalen Rallye auf drei Etagen. Mit Tablets und der Actionbound-App erkundet ihr eure Bibliothek und macht dabei spannende Entdeckungen. Augen auf: Ein paar Überraschungen sind für Euch versteckt!

Der Tag der Bibliotheken ist eine Initiative des Deutschen Bibliotheksverbands e.V.

➢ Weitere Infos:

Stadtbibliothek Ribnitz-Damgarten, Im Kloster 4, 18311 Ribnitz-Damgarten

Tel.: 0 38 21–89 34 52 0

bibliothek@ribnitz-damgarten.de

www.bibliothek.ribnitz-damgarten.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 24. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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