Zum Inhalt springen

Meer. Natur. Inspiration.

© Olkusz Costin Brateanu

SOUND BANAT 25/26 in der Petrikirche Rostock

· 10:00 Uhr · St. Petrikirche Rostock

SOUND BANAT 25/26 zu Kunst HEUTE MV 26 Internationales Kunstprojekt Mecklenburg / Banat 03.10.–30.10.2026 Ausstellung | täglich 10–16 Uhr Eröffnung | 03.10. | 16 Uhr

Internationales Kunstprojekt Mecklenburg / Banat

Helge Griem, Anna Silberstein, Christin Waterstrat, Karl Michael Constien, Gudrun Brigitta Nöh, Sylvia Ludwig, Grit Sauerborn, Susie Vier/ROU, Valeriu Sepi/ROU,Vlad Corban/ROU, Costin Brateanu/ROU, Adrian Sandu/ROU
Musikalischer Beitrag: IVO Stimme und Piano /ROU 
Midissage: 17.10. 15 Uhr | mit Führung und Musik
Finissage: 30.10. 16 Uhr | mit Begegnung und Gespräch
Im Herbst 2025 reisten sieben Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg in das rumänische Banat, um Landschaften, Geschichten, Klänge und Begegnungen in künstlerische Arbeiten zu verwandeln. Ein Arbeitsaufenthalt im Ort Gârnic gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern aus Rumänien. Die Ausstellung »SOUND BANAT« zeigt Werke die während des Internationalen Pleinairs entstandenen sind und Arbeiten die sich auf eine künstlerische Rückschau beziehen. Eine Dokumentation lebendigen künstlerischen Austausches zwischen Mecklenburg und Banat.
Ein Kunstprojekt gefördert und unterstützt durch: Bürgerfonds Kultur, Kunstverein zu Rostock, Communa Gârnic, SOMO.tec-GmbH Bentwisch, Šárka und Stanislav Havlík
 
Petrikirche Rostock
Alter Markt
18055 Rostock
Tel.: 0381 21 101
www.petrikirche-rostock.de

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


Urlaubsmagazin bestellen Magazin online blättern