Zum Inhalt springen

Meer. Natur. Inspiration.

© No11 Events

Schlagernacht Ribnitz-Damgarten

· 20:00 Uhr · Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten

Die Schlagernacht feiert ihr 10-jähriges Jubiläum und lädt zu einem stimmungsvollen Abend mit Schlagerhits, Tanz und bester Unterhaltung ein.

Bereits zum zehnten Mal lädt die Schlagernacht nach Ribnitz-Damgarten ein. Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen erwartet ein geselliger Abend mit bekannten Schlagerhits, guter Stimmung und viel Gelegenheit zum Tanzen.

Für die passende Musik sorgt DJ Jörg Scheffler, bekannt von der Ostseewelle. Zusätzlich dürfen sich die Gäste auf einen Live-Act freuen, der für weitere musikalische Höhepunkte und beste Partystimmung sorgen wird.

Gemeinsam mit dem Publikum soll das 10-jährige Jubiläum der Schlagernacht gebührend gefeiert werden.

Uhrzeit: Einlass ab 19 Uhr | Beginn 20 Uhr

Eintritt: 28 € pro Person | Bei rechtzeitiger Reservierung können noch Sitzplätze gesichert werden.

Vorverkaufsstellen:
- Feuerwehrtechnik Barschke
- Auto 2000
- Tourist-Information Ribnitz-Damgarten

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 21. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


Urlaubsmagazin bestellen Magazin online blättern