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Meer. Natur. Inspiration.

© Doclights

PREMIERE GrünStreifen-Filme 2026

· 10:00 Uhr · Prerow, Kulturkaten Kiek In

Darßer NaturfilmFestival 2026

In den GrünStreifen – Jugend-NaturfilmCamps drehen Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern Naturfilme in den nationalen Naturlandschaften des Landes. Zwei Kurzfilme feiern ihre Premiere.

Zeitdruck // In einer von Umweltzerstörung geprägten Zukunft versucht eine Gruppe Jugendlicher verzweifelt, das Leben ihres kranken Freundes zu retten – bis ein überraschender Fund aus der Vergangenheit ihnen eine ganz neue Welt aufzeigt.

Wer sucht, der findet // Als sich zwei Freundinnen an ihre Ferienhausaufgaben setzen, finden sie eine alte Karte des Darß. Ein rotes Kreuz kann nur eines bedeuten: Hier liegt ein Schatz!

Im Anschluss der Film: Naturwunder Hawaii – Zwischen Wasser und Feuer 

Mitten im Pazifik entstand ein Labor der Evolution mit einzigartiger Flora und Fauna: Spinnerdelfine, Tigerhaie, Regenwälder und Buckelwale, die aus Alaska in die warmen Gewässer zurückkehren. Eine Hommage an die lebendige Verbindung zwischen Mensch und Natur – und an das Prinzip des Aloha.

Deutschland, 2025, 50 Min., FSK o.A.
Regie: Lars Pfeiffer, Florian Graner, Produktion: Doclights / NDR Naturfilm, Vision Airways, Sealife Productions


Datum: 10.10.2026 um 10:00 Uhr 
Einlass: 9:30 Uhr 
Ort: Kulturkaten Kiek In, Waldstr. 42, 18375 Ostseebad Prerow
Preis:  9,00 € / 5,00 € ermäßigt
Tickets: https://deutsche-naturfilmstiftung.reservix.de
und in den Tourist-Informationen der Spielorte.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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