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Meer. Natur. Inspiration.

© Gutshaus Hessenburg / Philipp Obkircher

KUNST HEUTE – Gutshaus Hessenburg

· 11:00 Uhr · Kranich Museum & Hotel - Gutshof Hessenburg

KRANICH Museum, KRANICH Café, KRANICH Pfad – Im Rahmen von KUNST HEUTE zeigt das Kranich Museum die Ausstellung Elke Siml – hier als »Artist in residence«: YOU ARE INVITED! Installation mit Möbeln, Spiegel, Buch, Glas, Porzellangefäßen, Drahtständern, Tellern und Schrift

Noch bis zum 25. Oktober zeigt das Kranich Museum die eindrucksvolle Ausstellung von Elke Siml – hier als »Artist in residence«: YOU ARE INVITED! Installation mit Möbeln, Spiegel, Buch, Glas, Porzellangefäßen, Drahtständern, Tellern und Schrift

Neben ihren Arbeiten sind auch Werke von Andreas Greiner & Paul Rohlfs, Ryoko Hori, Emma Waltraut Howes, Alex Schweder und weiteren Künstlerinnen im Gutshaus Hessenburg sowie im frei zugänglichen Park zu entdecken.

Das Museum ist samstags und sonntags sowie zusätzlich jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet – ein inspirierender Ausflug für Kunstliebhaberinnen und alle, die besondere Orte schätzen.

Elke Siml – hier als »Artist in residence«: YOU ARE INVITED!

10./11.10., 14 Uhr: Führung durch das Museum mit Dr. Bettina Klein 

Werke im Gutshaus und Außenraum

Bleibend. Richard Barnes, Andreas Greiner & Paul Rohlfs, Ryoko Hori, Emma Waltraut Howes, Alex Schweder, u.a. Der Park ist frei zugänglich.

Öffnungszeiten Museum (bis 25.10.): Samstag & Sonntag, jeweils 11-17 Uhr 

Öffnungszeiten Kranich Café: Samstag & Sonntag, jeweils 12-17 Uhr, auch am Feiertag, den 3.10., 12-17 Uhr 

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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