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Meer. Natur. Inspiration.

© TZRW_T.Roth

Küstenwald Wanderung – Natur, Geschichte und ursprüngliche Schönheit

· 11:00 Uhr · Informationspunkt Rostocker Heide

Gästekarte 12 €

Natürlich, Ursprünglich und Einzigartig – erleben Sie auf einem Rundgang durch den Küstenwald Markgrafenheide eine vielfältige Naturregion.

Ein Spaziergang durch den Küstenwald Markgrafenheide eröffnet Einblicke in einen Naturraum voller Ruhe, Vielfalt und Geschichte. Die Wanderung folgt historischen Pfaden des Stadtwaldes, der bereits 1252 von Rostock erworben wurde, und verbindet Naturerlebnis mit Geschichten vergangener Zeiten.
Der etwa zweistündige Rundgang führt durch ursprüngliche Waldgebiete, vorbei an alten Baumriesen, versteckten Lichtungen und stillen Wegen, die seit Jahrhunderten vom Wechsel von Mensch und Natur zeugen.
Ein Streifzug für alle Sinne: die frische Luft, das Rascheln des Laubs, die Ruhe des Waldes und die Geschichten, die den Wald und seine Umgebung lebendig werden lassen. Ein Spaziergang, der Natur, Geschichte und die besondere Atmosphäre der Küstenlandschaft auf eindrucksvolle Weise verbindet.

Bitte beachten Sie: Die Route hat eine Länge von ca. 6 km und die Wanderung dauert ca. 2 Stunden. Es wird auf teilweise unbefestigten Wegen gewandert.

Bitte tragen Sie an wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk und denken an Mückenschutz.

Bitte beachten Sie, dass diese Wanderung ab einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen stattfindet.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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