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Meer. Natur. Inspiration.

© Stadt Ribnitz-Damgarten

Kreativmarkt – Schauen, Kaufen, Mitmachen

· 10:00 Uhr · Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten

Am 14. November erwarten Sie viele Stände mit handgefertigten Geschenkideen, adventlicher Dekoration und kreative Mitmach-Angebote für Groß und Klein.

mit vielen tollen Mitmach-Angeboten:

• Silvester-Blings basteln • Sternbogen aus Keraflott gestalten • Weihnachtliches Teelicht basteln • Klötzchen-Gestecke und Dekoschilder gestalten • Weihnachtskugeln in sorbischer Bossiertechnik verzieren • Teekugeln basteln • Leuchtende Glitzerengel gestalten • Gelkerzen herstellen • Weihnachtliche Zapfendeko basteln • Beleuchtete Tannenbäume gestalten

Verkaufsangebote:

• Präsente und Geschenkideen • Schmuck • Weihnachtliche Dekorationen • Bemalte Weihnachtskugeln • Holzarbeiten • Selbstgenähtes • Fliesenarbeiten • Wolle, Socken und Handstulpen

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 14. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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