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Meer. Natur. Inspiration.

© Karin Borchert

Klangentspannung

· 19:00 Uhr · Yogahaus auf dem Fischland

Tiefe Entspannung durch wohlige Klänge verschiedener Klangschalen

Klangschalen haben eine reinigende Wirkung auf Körper und Geist und stärken bzw. unterstützen die Selbstheilungskräfte. Umgeben von den Schwingungen der Klangschalen kannst du eine Zeit tiefer Entspannung genießen. Du kannst dich von den Klängen davontragen lassen.

Die Klangreisen sind für jede(n) offen, dauern ca. 60 Minuten & kosten 15€. 

Bitte melde dich per Email oder am liebsten per Whats App an! 
KARIN BORCHERT
Klangtherapeutin und Achtsamkeitstrainerin
Tel.: 0176-44591114
Mail: Klang-Karin@web.de

Mitzubringen:
Bequeme Kleidung und dicke Socken

Weitere Informationen:
https://www.yogahausfischland.de/

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Dienstag, 13. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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