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Meer. Natur. Inspiration.

© Paul Schreyer

Keramikstudio Rüdiger Vossen

· 10:00 Uhr · Galerie Schnepel III

Unter dem Motto »Türkis ist meine Farbe« erwartet dich eine exklusive Auswahl an individueller Gebrauchskeramik.

»Türkis ist meine Farbe« – mit diesem klaren und lebendigen Statement lädt dich das Keramik-Studio Rüdiger Vossen zu einer inspirierenden Entdeckungsreise ein. Wenn du das Besondere suchst und Handwerkskunst schätzt, die Tradition und Moderne vereint, bist du hier genau richtig.

In diesem Studio wird die historische Fayence-Tradition kunstvoll gepflegt und neu interpretiert. Diese traditionelle Art der Keramikherstellung zeichnet sich durch eine feine, weiße Glasur aus, auf der die aufgetragenen Farben besonders intensiv und brillant leuchten. Das Ergebnis ist individuelle Gebrauchskeramik, die weit mehr ist als nur Geschirr.

Kunstwerke für den täglichen Gebrauch

Ob Becher, Teller, Schalen oder Kannen – jedes einzelne Stück wird von Rüdiger Vossen von Hand geformt, glasiert und bemalt. Jedes Objekt ist ein unverwechselbares Einzelstück. Das charakteristische Türkis zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Arbeiten. Die Farbe erinnert an die Weite des Meeres und des Himmels, bringt Frische in jeden Raum und verleiht der Keramik ihre ganz persönliche, maritime Note.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Montag, 9. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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