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Meer. Natur. Inspiration.

© Damgartener Schützengilde

Hubertusfest

· 12:00 Uhr · Hubertusplatz

Der Hubertusmarkt der Damgartener Schützengilde lädt zu einem gemütlichen Herbstnachmittag mit regionalen Ausstellern, liebevoller Handarbeit, kulinarischen Leckereien, Musik und geselligem Beisammensein ein.

Wenn der Herbst Einzug hält, lädt die Damgartener Schützengilde 1562 e. V. wieder zum gemütlichen Hubertusmarkt ein. An verschiedenen Ständen gibt es eine bunte Auswahl an Selbstgemachtem, Handgefertigtem und besonderen Geschenkideen zu entdecken.

Angeboten werden unter anderem Handarbeiten, Dekorationen, Porzellan, Figuren und Gestecke. Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende aus der Region präsentieren ihre Waren und laden zum Stöbern und Kaufen ein.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Die Damgartener Schützengilde bietet Erbseneintopf, Bratwurst und Bockwurst sowie verschiedene Getränke an. Am Lagerfeuer lässt sich bei Musik die herbstliche Atmosphäre genießen.

Im Schützenhaus erwartet die Gäste außerdem eine gemütliche Kaffeetafel mit Kaffee und Kuchen. Auch ein wärmender Glühwein darf nicht fehlen.

Die Damgartener Schützengilde freut sich auf viele Besucher und einen schönen, geselligen Herbstnachmittag!

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Sonntag, 15. November

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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