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Meer. Natur. Inspiration.

© Rostocker Fahrgastschifffahrt Kathrin Schütt GmbH

Hafenrundfahrten/Linienfahrten ab Rostock nach Warnemünde

· 10:30 Uhr · Anlegestelle Warnemünde - Rostocker Personenschifffahrt "Rostocker 7"

Gästekarte ab 16 €

Schifffahrten von Rostock nach Warnemünde bieten eine erfrischende Möglichkeit die Ostseeküste und ihre beeindruckende maritime Atmosphäre zu erleben.

Willkommen an Bord der Blauen Flotte!

Steigen Sie ein und lernen Sie die maritime Hansestadt mit seinem Seebad Warnemünde von der Wasserseite kennen. Entlang der zahlreichen Kaianlagen, der Neptun Werft und eine tolle Sicht auf historische Gebäude können Sie einen Blick auf die beeindruckenden großen Schiffe werfen, die in den Hafen einlaufen oder auslaufen. 

Die Linienfahrten zwischen Rostock und Warnemünde sind eine praktische und zugleich entspannende Möglichkeit, von der Innenstadt Rostocks nach Warnemünde zu gelangen. Die Fahrt dauert etwa 60 Minuten und führt entlang des Rostocker Hafens und der Ostseeküste. Während der Überfahrt können Passagiere das maritime Flair genießen.

Für gastronomische Versorgung ist an Bord gesorgt.

Änderungen vorbehalten.

Adresse

Interaktive Karte mit MapLibre GL. OpenFreeMap © OpenMapTiles © OpenStreetMap-Mitwirkende.

Ebenfalls am Samstag, 10. Oktober

Veranstaltungsdaten: Informationsnetz Mecklenburg-Vorpommern Urlaub. Angaben ohne Gewähr, maßgeblich ist der Veranstalter bzw. Ticketanbieter.

»Scheint mir das schönste Ostseefleckchen – hier will ich bleiben.«

Alfred Kerr (1867–1948)

Alfred Kerr, 1867 in Breslau geboren, war der berühmteste Theaterkritiker seiner Zeit. Von Berlin aus, wo er seit den 1890er Jahren schrieb und ab 1919 für das »Berliner Tageblatt« arbeitete, bestimmte er über Jahrzehnte, was auf den deutschen Bühnen galt. Seine Urteile waren gefürchtet, sein Stil unverwechselbar: knapp, geistreich, oft spöttisch. Als Gegner des Nationalsozialismus musste er 1933 Deutschland verlassen und lebte im Exil, zuletzt in London. Seine Tochter Judith Kerr wurde später mit Kinderbüchern wie »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« weltbekannt.

Nach Graal‑Müritz kam Kerr im Juni 1915, auf einer Radtour entlang der Küste. Der Ort, damals noch klein und weit verstreut zwischen Wald und Wasser, gefiel ihm auf Anhieb. In sein Notizbuch schrieb er, Graal liege »waldbegraben, an einer reinlich-frischen Brandung« und sage ihm »sofort zu« – für ihn »das schönste Ostseefleckchen«.

Mit diesem Urteil steht Kerr in einer Reihe von Schriftstellern, die das Seebad schätzten – unter ihnen Erich Kästner, Hans Fallada, Robert Musil und Franz Kafka, der hier 1923 seine letzte Lebensliebe Dora Diamant kennenlernte.


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